Zirkus 2Manege frei für Clowns, Jongleure, Zauberer, Akrobaten und waghalsige Fakire!

Das Zirkusflair übt auf Groß und Klein eine besondere Anziehungskraft aus. Ein Blick hinter die Kulissen zeigt, dass das Inszenieren einer Zirkusaufführung nicht nur Spiel, Spaß und Spannung, sondern auch viel Arbeit bedeutet. Was bei der Aufführung später leicht und locker aussieht, muß mit viel Geduld und Ausdauer geübt werden... Aber alle Mühen sind am Tag des großen Auftritts vergessen, wenn der Applaus des Publikums die stolzen Akteure wie einen warmen Mantel einhüllt.

Inhalt
Unter Berücksichtigung der zeitlichen und strukturellen Vorgaben wählen die Schüler/innen aus einem großen Pool an Möglichkeiten die Bausteine aus, die sie bei ihrer Zirkusaufführung dem Publikum präsentieren wollen. In Kleingruppen werden dann die einzelnen Darbietungen erarbeitet. Nach einer theoretischen Einführung in Techniken, Tricks und Sicherheit geht es an die praktische Umsetzung und das heißt: üben, üben, üben.
Neben dem Erlernen der Techniken werden auch Themen wie: richtige Präsentation, Umgang mit Lampenfieber, Musikauswahl, Manegenbau mit einfachen Hilfsmitteln usw. bearbeitet.
Ein besonderer Workshop unter der Rubrik ZIRKUS ist die Clownerie:
Mit diversen Methoden aus Slapstick und Improvisationstheater beginnt die Suche nach dem „eigenen“ Clown. Hierbei stehen das Erlernen der Grundtechniken und das gemeinsame Lachen im Vordergrund. Anschließend werden kleine Szenen eingeübt. Diese können auch zum Teil mit anderen Darbietungen kombiniert werden.
Weitere Angebote sind:

  • Menschenpyramiden
  • Feuerspucken
  • Fakirshow
  • Jonglage mit Tüchern, Bällen, Devilsticks und Diabolo

ZIRKUS kann auch als Thema in die Sozialpädagogische Projektarbeit integriert werden.


Ziele

  • Stärkung des Gemeinschaftsgefühls - jede/r Teilnehmer/in trägt einen Teil zur Gesamtaufführung bei
  • Stärkung des Selbstwertgefühls und des Selbstvertrauens
  • Förderung von Konzentration und Ausdauer
  • Verbesserung der Geschicklichkeit und des Koordinationsvermögens
  • Ein konstruktiver Umgang mit Misserfolgen wird geübt


Methoden
Die Methoden unterscheiden sich, je nachdem, welche Zirkusdarbietungen erarbeitet werden. Allgemein gilt:

  • Theoretische Einführung
  • Experimentieren
  • einfache Vorübungen
  • trainieren der jeweiligen Techniken in Einzel- oder Gruppenarbeit


Zielgruppen
Schulkinder ab 7 Jahre, Jugendliche, Erwachsene

Zeitlicher Rahmen
Es gibt mehrere Möglichkeiten, das Thema Zirkus im Rahmen einer Projektarbeit umzusetzen:

  • Seminarreihe: mindestens 8 x 2 Stunden, verteilt auf einen Zeitraum von 4 bis 8 Wochen
  • Projektwoche: 5 Tage mit je 3 bis 6 Stunden
  • Schnupperworkshops zu einzelnen Themenbereichen an einem Aktionstag

Wird das Thema im Rahmen der Sozialpädagogischen Projektarbeit umgesetzt, verlängert sich der zeitliche Umfang.

Anzahl der Teilnehmer/innen
Zwischen 6 und 30 Kinder/Jugendliche – unterscheidet sich je nach Themenbereich und Altersstruktur der Gruppe

Referenzen

  • Grundschule an der Eduard-Spranger-Straße in München
  • Grundschule an der Thelottstraße in München
  • Hauptschule an der Franz-Nißl-Straße in München
  • Grundschule an der Ichostraße in München
  • Familienbildungsstätte Petersberg bei Dachau